Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern

Ich fände es gut, wenn wir im 4. Semester noch mehr Experten in der Schule hören könnten. Es hilft uns bei dem Stoff, den wir im Unterricht durchgenommen haben, und es ist gut als Information für unsere Berufswahl: wir erfahren Dinge, die die Lehrer nicht wissen können.

Ich fand den Vortrag gut, weil man bei einem Experten immer merkt, wie viel er weiß. Toll ist, dass die Referentin immer auf einem konstanten Level geblieben ist, sodass wir kontinuierlich fähig waren zu folgen. Die Präsentation war wunderbar strukturiert.

Ich fand den Vortrag gut, weil man direkt von jemandem aus der Forschung gehört hat und es eine Abwechslung zum Unterricht ist.

Der Vortrag hat mir gut gefallen, da man 1. sein Wissen über das im Unterricht Gelernte  auffrischt bzw. erweitert, 2. die Informationen von einer Person aus der „Branche“ bekommt, 3. noch Fragen stellen konnte und sie gut beantwortet wurden.

Erfahrungen von Lehrerinnen und Lehrern

Lieber Herr Boelter,

heute war Frau Dr. Wirth vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung bei uns. Es hat alles prima geklappt und ich möchte Ihnen nochmal ganz herzlich danken für die wertvolle Erfahrung und den tollen Einblick in die Forschung, die Sie für meine Schülerinnen und Schüler organisiert haben. Das Projekt "Experten in die Schule" hat mich restlos überzeugt - Sie haben genau die richtige Referentin gefunden und auch die Organisation war sehr gut! Ich hatte genügend Zeit, mich mit Frau Dr. Wirth abzustimmen und meine Schüler auf den Vortrag fachlich vorzubereiten, wodurch sie problemlos zu folgen in der Lage waren und sich auch aktiv beteiligen konnten.

Ich fand es schon immer wichtig, zu biologischen Themen Fachleute in den Unterricht  einzuladen oder außerhalb der Schule mit ihnen zusammenzuarbeiten. "Experten in die Schule" macht das Procedere viel einfacher, und Lehrer haben die Chance,  mit Experten in Kontakt zu kommen,  die sonst vielleicht für sie nicht (so leicht) erreichbar wären.

Gespickt mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis und interessanten, zum Teil spannenden Erklärungen gestaltete der IHK-Hauptgeschäftsführer Herr Dr. Meier  für die Schüler und mit den Schülern im Fach Politik/Wirtschaft eine anschauliche Doppelstunde zum Thema „Chancen und Risiken der deutschen Wirtschaft im Prozess der Globalisierung“. Gelerntes wurde wiederholt und vertieft, Neues geriet in den Blick. Es ist gelungen, Wirtschaft konkret vor Ort mit und durch Experten erfahrbar zu machen. Fortsetzung erwünscht.

Unterricht muss ansprechend und spannend gestaltet werden, damit er die Schülerinnen und Schüler anspricht, damit er sie motiviert und sie etwas lernen - am besten über die nächste Klausur hinaus. Das gilt im Allgemeinen für jeden Unterricht, für den Chemieunterricht im Speziellen vielleicht sogar in besonderem Maße. Jenseits von Schulexperimenten und Formeln gibt es nämlich noch etwas anderes: Die alltägliche Welt der Schüler außerhalb der Schulmauern, die chemischer ist als manche von ihnen dachten. Gleich zwei „chemische Experten“ von der TU Braunschweig, Prof. Dr. Menzel und der Doktorand Björn Raimer, führten den Schülern den „Sprung über den Reagenzglasrand“ plastisch vor Augen. Beide Vorträge („Vom Erdöl zur PET-Flasche“ und „Proteine – Bausteine des Lebens“) wurden von den Teilnehmern begeistert aufgenommen und erzielten die erhoffte Wirkung: Aus dem Unterricht Bekanntes wurde aufgegriffen und mit neuen Aspekten verknüpft. Bester Beweis ist das Zitat eines Schülers: „Jetzt, wo ich weiß, dass mein Schal möglicherweise aus einer recycelten Kunststoffflasche entstanden ist, verstehe ich auch, warum wir die Sache mit der Polykondensation lernen sollten!“

Der Besuch eines Doktoranden aus der Organischen Chemie im Rahmen des Projekts "Experten in die Schule" war eine interessante Erweiterung des Chemieunterrichts, in dem der Laboralltag und das Chemiestudium gut deutlich wurden.

Erfahrungen von Experten

Es war mir eine große Freude, den Biologie-Leistungskurs der Ricarda-Huch-Schule unterrichten zu dürfen. Die Gruppe war hoch konzentriert mit guten Vorkenntnissen, und die Diskussionsbeiträge waren sehr wertvoll und qualifiziert. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich einige Schülerinnen und Schüler nun mehr für den Arztberuf, die Neurowissenschaften und speziell die chirurgische Tätigkeit interessieren und hier eine Berufsperspektive sehen. Wir benötigen in Deutschland mehr tüchtige Ärztinnen und Ärzte, als wir bisher ausbilden!

Dr. Peggy Riese

"Experten in die Schule" bietet eine großartige Gelegenheit, Schülern einen genaueren Einblick in das Berufsleben des jeweiligen "Experten" zu vermitteln und das theoretisch im Unterricht Gelernte mit Praxisbeispielen zu veranschaulichen und zu vertiefen. Außerdem haben die Schüler die Möglichkeit, mit dem "Experten" über dessen Ausbildung, Beruf und Karrierechancen offen zu diskutieren, was für eine spätere bevorstehende Berufsentscheidung sehr hilfreich ist.  Für den "Experten" selbst ist es eine wunderbare Erfahrung und gleichzeitig interessante Herausforderung, sein Wissen an wissbegierige und sehr interessierte und neugierige Schüler altersgerecht zu vermitteln.

Den ganzen Vortrag über zeigten die Schüler, ein von mir in dieser Form nicht erwartetes, hohes Interesse. In der anschließenden angeregten Diskussion ging es neben dem Vortragthema auch um das Studium betreffende allgemeine Fragen und darauf folgende Möglichkeiten. Es hat Spass gemacht.